• Christoph Stelzer

Wie Du in Corona-Zeiten mit weniger Gehalt auskommen kannst!


Viele von uns müssen aktuell mit weniger Gehalt als sonst auskommen. Das bedeutet für die meisten eine große Umstellung und erfordert einen umsichtigeren, strukturierten Umgang mit dem eigenen Geld. Wie Du Dir diesen aneignen kannst und wo es im Alltag das meiste Sparpotenzial gibt, erfährst Du in diesem Artikel. Wir haben Dir hier 6 Spartipps für Dein Auskommen mit weniger Geld in schweren Zeiten zusammengefasst.



1. Kenne Deine Fixkosten!

Ein Fixkostenplan ist nicht nur in der aktuellen Situation, sondern immer ratsam. Am besten erstellst Du Dir eine Liste mit allem, das monatlich von Deinem Konto abgebucht wird beziehungsweise generell zu bezahlen ist. Vergiss dabei nicht auf Zahlungen, die alle zwei Monate, quartalsweise oder nur einmal im Jahr auf Dich zukommen und notiere den jeweiligen Fälligkeits-Zeitraum. Ein Herunterbrechen auf eine monatliche Aufstellung ist zur besseren Übersicht sinnvoll. Damit weißt Du ganz genau, wie viele Ausgaben Du fix in diesem Monat einplanen musst und welcher Betrag für Lebensmittel und Co. übrig bleibt.


2. Senke gegebenenfalls Deine Fixkosten!

Siehst Du bereits anhand Deines Fixkostenplans, dass das Geld für die Lebensführung knapp wird, solltest Du überlegen, welche Zahlungen Du kurzfristig aussetzen oder gar stornieren kannst. Das können Abos sein, auf die Du eine Zeit lang verzichten kannst, oder Clubmitgliedschaften und Spenden, die Du wieder aktivierst, wenn das Konto mehr hergibt. Wenn Du Dich ausführlicher mit dem Sparpotenzial Deiner Fixkosten beschäftigen möchtest, kannst Du auch überprüfen, ob Du eventuell wo zu viel zahlst oder es günstigere Alternativen gibt. In Zusammenhang mit allen Versicherungen, Banken oder Sparprodukten helfen wir Dir gerne weiter.

Klassischerweise kannst Du darüber hinaus viel sparen bei:

  • Mobilfunktarifen: Wie aktuell ist dein Tarif? Könntest Du zu einem günstigeren wechseln? Ein Anbietervergleich kann sich hier lohnen!

  • Kontoführungsgebühren: Wie viel zahlst Du eigentlich für Dein Konto? Kannst Du mit deiner Bank vielleicht einen geringeren Betrag vereinbaren?


3. Koch Dein Essen selbst!

Klingt banal, kann Dir aber jede Menge Geld sparen! Oft merken wir gar nicht, wie viel wir für unterwegs gekauftes oder aus Bequemlichkeit bestelltes Essen im Monat ausgeben. Das Einsparpotenzial ist hier riesig! In der aktuellen Situation wird uns das auch nicht allzu schwer gemacht, denn zumindest das Essengehen fällt momentan weg. Essen liefern lassen oder abholen kostet aber ebenso eine Menge – eine Zeit lang seltener beim Lieblingspizzaservice zu ordern und stattdessen selbst zu kochen macht daher Sinn.


4. Schreib eine Einkaufsliste und halte Dich dran!

Unmittelbar mit Tipp drei einher geht Tipp Nummer vier: die Einkaufsliste ist Dein bester Freund, wenn Du Geld sparen willst. Überlege Dir also im Voraus, was Du in den kommenden Tagen kochen beziehungsweise essen möchtest, schau nach, was Du dafür noch zuhause hast, und schreib die fehlenden Zutaten auf die Liste. Beim Einkaufen hältst Du Dich dann strikt daran und nimmst nur das mit, was wirklich auf Deiner Liste steht! Ja, das ist eine große Umstellung, aber es lohnt sich (im wahrsten Sinne), sich damit anzufreunden.

Wo Du einkaufst, solltest Du Dir auch gut überlegen: je näher, desto besser! Hast Du einen Direktvermarkter oder Bauernmarkt gleich ums Eck, solltest Du diesen bevorzugen, statt zum nächsten Supermarkt zu fahren. Jeder gesparte Kilometer ist gut für Dein Budget!


5. Vergleiche die Preise und achte auf Angebote!

Ein Tipp für echte Sparfüchse sind Flugblätter oder Rabatt-Apps wie zum Beispiel Preisjäger. Hier siehst Du genau, was wo gerade in Aktion ist und wo Du Lebensmittel und andere Produkte günstiger bekommst. Achtung: bei Mengenangeboten wie 2+1 gratis solltest Du im Moment sehr genau überlegen, ob Du sie wirklich nützen willst. Handelt es sich um Artikel, die schnell verbraucht werden, wie Gebäck oder Gemüse, kann es sich durchaus lohnen. Bei typischen Vorratsartikeln wie Mehl oder Öl solltest Du lieber nur das einkaufen, was Du jetzt tatsächlich benötigst, und Vorräte dann anlegen, wenn das Geld wieder lockerer sitzt.


6. Kaufe gebraucht oder leih‘s Dir einfach aus!

Wenn Du mit weniger Geld auskommen musst oder möchtest, aber trotzdem ein neues Fahrrad oder andere Gebrauchsgegenstände benötigst, frag zuerst in Deinem Bekannten- und Verwandtenkreis. Sehr wahrscheinlich hat jemand genau das was Du suchst schon seit Jahren im Keller und freut sich, wenn er es loswird. Auch auf Tauschbörsen oder Websites für Gebrauchtwaren wirst Du meist schnell fündig.

Viele Dinge musst Du auch gar nicht selbst besitzen. Wenn Du beispielsweise kein passionierter Fensterputzer bist, der wöchentlich die Scheiben zum Glänzen bringt, brauchst Du keinen eigenen Akku-Fenstersauger. Für die wenigen Male im Jahr(zehnt?), die Du das Ding wirklich benützt, kannst Du es Dir sicher von jemandem ausleihen. Das gilt für alle Geräte, die Du nicht oft brauchst. Also frag mal in Deiner Verwandtschaft nach – (Schwieger-)Eltern sind ein heißer Tipp! – irgendjemand freut sich bestimmt, wenn Du es Dir ausleihst. Und Dein Kontostand freut sich mit.


Weitere Geldspartipps: was empfiehlst Du?

Wir hoffen, unsere Tipps sind hilfreich für euch und ihr kommt in den nächsten Monaten gut über die Runden. Wenn ihr noch weitere Geldspartipps habt oder Empfehlungen, um mit weniger Gehalt auszukommen, hinterlasst uns ein Kommentar! Wir freuen uns darüber.


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