• Christoph Stelzer

Osterhase vs. Bausparer: Was macht mehr Sinn?

Im heutigen Beitrag erfährst du alles über den Osterbrauch und am Ende beantworten wir Deine Frage aller Fragen: Osterhase vs. Bausparvertrag: Was macht heutzutage mehr Sinn?



Besonders Kinder werden Ende März/Anfang April besonders nervös, denn wie jedes Jahr, steht ein ganz besonderes Fest an: Es ist Ostern. Eier suchen, Schoko-Osterhasen und alles was dazugehört. Zwar ist für manche Weihnachten noch ein bisschen spannender, allerdings ist für Christen das Osterfest der wichtigste Feiertag im Jahr, denn es wir Wiederauferstehung Jesu Christi, gefeiert.

Für Kinder ist diese Information sehr oft nur nebensächlich. Vielmehr ist das traditionelle Eiersuchen interessant. Kinder assoziieren Ostern mit einem besonderen Tier: Dem Hasen. Doch woher kommt die Ostertradition eigentlich? Und wieso sind ausgerechnet ein Hase und ein Ei das Symbol für Ostern?


Ostern und sein Ursprung


Der Beginn des Frühlings


Ostern an sich hat eigentlich keine christliche Tradition. Es ist ursprünglich ein heidnisches Fest und geht auf die Frühlingsgöttin Ostara zurück. Das Wort „Ostara“ wiederum geht auf den Namen Eostre zurück, welche eine angelsächsische Frühlingsgöttin darstellt. Dieser Göttin wurde ein Hase als heiliges Tier zugeordnet. Anfangs wurden jedes Jahr zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche verschiedene Fruchtbarkeitsgöttinnen verehrt. Ostara versinnbildlicht dabei den Beginn des Frühlings, denn endlich ist der Winter wieder vorbei und die Tage beginnen wieder länger zu werden. Für die Menschen hat das Fest einen besonderen Wert: Dadurch, dass die Tage zu Frühlingsbeginn wieder länger werden, begann man gleichzeitig die neue Saat auf den Feldern auszusähen. Dies wiederum brachte neues Leben und Fruchtbarkeit. In den ersten Jahrhunderten nach Christus konvertierten die Heiden zum Christentum und brachten die Festtage mit in die Religion.


Entstehung der Feiertage

Die christliche Karwoche und Ostara lagen zeitlich so dicht zusammen, sodass Ostara schnell mit der Karwoche zusammenwuchs. Das Wort „Ostara“ wurde dann nach und nach zu dem Wort „Ostern“. Ostern ist heute nicht mehr nur ein einziger Feiertag, sondern es gibt ein längeres Osterfest, das aus vielen Feiertagen besteht. Den Höhepunkt bilden die Tage: Gründonnerstag, Karfreitag und der Ostersonntag. Der Gründonnerstag ist deshalb ein wichtiger Gedenktag, da die Christen das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern feiern. Am Karfreitag ist Jesus dann verstorben, am Ostersonntag wird dann die Auferstehung Jesu Christi gefeiert.


Ostern und der Osterhase


Der Frühlingsbote

Der Osterhase hat sich auch in der Süßwarenindustrie besonders durchgesetzt.

Der Hase wurde nicht ohne Grund zum Symbol für Ostern. Der Hase ist den Überlieferungen zufolge das Tier der Liebesgöttin Aphrodite und der Göttin Holda. Der Hase gilt gleichzeitig als ein Bote Gottes und steht wie das Ei als ein Zeichen für Fruchtbarkeit und Leben. Darüber hinaus ist der Frühling die Jahreszeit, in der auch in der Natur das neue Leben entsteht. In vielen Ländern gilt der Hase auch als Frühlingsbote. Das Tier markiert also den Übergang vom Winter zum Frühling.


Der Hase und das Ei


Der Brauch des "Eier Versteckens"


Traditionell ist es so, dass der Osterhase auch die Ostereier bringt. Doch warum bringt der Osterhase die Eier? Tatsächlich wurde der Osterhase im deutschen Raum erstmals im Jahre 1678 erwähnt. Der Brauch ist jedoch um einiges jünger: Erst vor rund 100 Jahren begann man vom eierlegenden Osterhasen zu sprechen. Davor war er noch recht unbekannt. Vor dieser Zeit wurden andere Tiere mit diesem Job beauftragt. Die zuständigen Tiere variierten von Region zu Region. Manchmal war es ein Kuckuck oder ein Fuchs, ein Storch oder auch ein sogenannter Ostervogel. Früher waren es also vor allem Vögel, die den Kindern die Eier brachten. Dabei flogen sie am Gründonnerstag nach Rom, um die Ostereier abzuholen. Am Karsamstag traten sie dann ihre Rückreise an und warfen die Ostereier willkürlich über Gärten und Felder. Die Kinder mussten die Eier dann am Morgen des Ostersonntags nur noch finden. Aus dieser Tradition ist der Brauch des „Eier Versteckens“ entstanden.


Christliche Symbolik


Ein anderer Grund, warum wir heute die Ostereier verstecken, könnte auch in der Kritik der Protestanten an der sogenannten Eierweihe liegen. Sie waren es, die im 19. Jahrhundert das Suchen und das Verstecken der Eier angeblich eingeführt haben. Dadurch dass die christliche Symbolik von Eiern und Hasen eine ziemlich enge Verbindung aufweist, könnte deshalb der Hase mit dem Legen und dem Verstecken der Eier beauftragt worden sein. Fundierte Belege gibt es allerdings nicht. Nach und nach könnten sich die zwei Symbole für Fruchtbarkeit und neues Leben so stark vermischt haben, dass der Osterhase bis heute die Ostereier bringt. Auch durch die Süßwarenindustrie hat sich der Hase an Ostern quasi eingebürgert. Schließlich werden an Ostern besonders viele Schokoosterhasen hergestellt und verkauft. So verbinden viele Menschen die Ostertage mit einem Hasen.


Osterhase vs. Sparbuch: Was macht mehr Sinn? Die Antwort.


Zum Ende unseres Beitrags dürfen wir Dir noch die Frage nach der besseren Wahl zwischen Osterhasen/Osterbrauch und einem Bausparvertrag beantworten. Die Antwort fällt uns dabei leicht, da wir beide „Osterfans“ sind und eher wenig von einem Bausparvertrag halten. Es macht aus unserer Sicht also weit mehr Sinn den Osterbrauch hochzuhalten und sich einen Schokohasen anzuschaffen, als sich einen Bausparvertrag zuzulegen. Warum erfährst Du in unseren einschlägigen Beiträgen:

· Blogpost "Warum ein Bausparer 2021 wenig Sinn macht"

· Blogpost "Bausparen - ein Relikt alter Zeiten?"

· Blogpost "Wie sich die Inflation auf Geld- und Sachwerte auswirkt"



Fotos: © Adobe | Thaut Images - Евгений Гончаров - and.one

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