• Rainer Fraunschiel

Ist sparen überhaupt noch sinnvoll?

Immer wieder hört man, dass es heutzutage keinen Sinn macht Geld zu sparen, da man auf der Bank sowieso keine Zinsen bekommt. Das Thema Zinsen/Rendite möchten wir heute komplett außen vorlassen und uns nur auf das Thema „Warum überhaupt sparen?“ widmen. Unsere eindeutige Antwort darauf lautet: JA!


Wenn man sich den Lebensweg vom ersten Beruf bis zur Pension vorstellt, wird man feststellen müssen, dass uns das Thema Finanzen ständig begleitet. Jeder Mensch ist verschieden und hat seine eigenen Träume und Wünsche. Daher lautet die erste Frage die wir uns beim Thema Sparen stellen sollten: Welchen Traum will ich mir wann erfüllen?



Konsumwünsche

Damit hat sich wohl schon jeder beschäftigt. Eine Reise ans Meer, neue Einrichtung, eine Weltreise, ein neuer Fernseher, sogar ein neues Auto machen unser Leben lebenswerter. Um sich diese Dinge leisten zu können, genügt es oft schon einen fixen monatlichen Betrag für eine kurze Zeit auf die Seite zu legen. Konsumwünsche sollte man sich immer mit Ersparten leisten - Ausnahme hierbei ist das Auto, hier kann es in Einzelfällen sinnvoll sein, ein Leasing in Anspruch zu nehmen - und nicht über Finanzierung abdecken. Achtung: Auch sogenannte Ratenzahlungen sind meistens schon Konsumkredite.


Der Traum vom eigenen Haus

Dieses Thema trifft fast jeden von uns und ist eine richtungsweisende Entscheidung in unserem Leben. Genau deshalb sollte man sich schon so früh wie möglich Gedanken machen und dementsprechend rechtzeitig sparen zu beginnen. Warum das „rechtzeitig sparen“ so wichtig ist, werdet ihr noch später in einem anderen Blog erfahren, soviel sei nur verraten, es wird dabei um den „Zinseszins“ gehen. Damit wäre der Grundstein gelegt, um später mit dem Bau, Kauf, Sanierung der eigenen Immobilie zu starten.


Sorgenlos in der Pension

In Österreich liegt der Pensionsberechnung die Formel 80/65/45 zugrunde. Das bedeutet, wer mit 65 Jahren in Pension geht und 45 Versicherungsjahre vorzuweisen hat, der erhält 80 Prozent seines gesamten durchschnittlichen Lebenseinkommens (brutto bis zur Höchstbeitragsgrundlage) als Pension. D.h. im Verhältnis zum durchschnittlichen Lebenseinkommen beträgt die Pensionslücke mindestens 20 %. Noch größer fällt diese aus, wenn man die Pension mit dem letzten Gehalt vergleicht. Wer also in der Pension finanziell nicht zurückstecken will, muss rechtzeitig vorsorgen. Auch hier gilt die Devise: Je früher, desto besser.

Dies möchten wir an einem kleinen Beispiel illustrieren: Angenommen man möchte ein Zusatz-Pensionseinkommen von € 1.000,- im Monat, 20 Jahre lang beziehen, dann benötigt man zum Pensionsantritt eine Summe von € 240.000,- Wenn man nun mit 25 Jahren zu Sparen beginnt, benötigt man eine monatliche Sparrate von € 205,-, wartet man 10 Jahre länger beträgt die monatliche Sparrate bereits € 350,-



Finanzielle Freiheit

Dazu machen sich wahrscheinlich die wenigsten Menschen Gedanken und doch ist es eines unserer Lieblingsthemen. Für jeden ist finanzielle Freiheit etwas anderes. Eines kommt jedoch fast immer vor: Die Arbeitszeit zu reduzieren und trotzdem keine finanziellen Einbußen zu haben. Eine Möglichkeit ist der Aufbau von Vermögen und dadurch Einkünfte zu erzielen. Dies möchten wir dir anhand eines Beispiels kurz erklären: Kauf einer Anlegerwohnung um € 200.000,-, der Mietzins beträgt 4 %, daraus ergibt sich eine monatliche Mieteinnahme in der Höhe von ca. € 667,-

Das wars auch schon wieder, vielen Dank fürs Durchlesen und bis zum nächsten Mal.

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